Statt Brache II: Multifunktionales Zentrum für den Stadtteil Wolkenrasen

Information zum städtebaulichen Wettbewerb

Der Stadtteil Wolkenrasen befindet sich in einem tief greifenden Umbruch seiner demographischen, sozialen sowie baulichen und städtebaulichen Strukturen. Entsprechend komplex sind die damit verbundenen Probleme.

Die Stadt Sonneberg und die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Sonneberg haben sich deshalb entschlossen, am Standort der ehemaligen Wolkenrasengasstätte den Neubau eines Multifunktionalen Zentrums als Gemeinschaftsprojekt auf den Weg zu bringen. Dieses Zentrum inmitten des Stadtteils soll ein Ort der Begegnung und Kommunikation für möglichst alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen werden, der offen ist für alle Bürger Sonnebergs, an dem man Rat und Unterstützung findet, der sportliche und kulturelle Aktivitäten ermöglicht und ein Vielzahl interessanter Freizeitangebote bereit hält. Um eine möglichst optimales Planungsergebnis zu erreichen, wurde zusammen mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Sonneberg ein beschränkter Realisierungswettbewerb ausgelobt

Hierzu wurden folgende Architekturbüros eingeladen und gebeten einen Entwurfsvorschlag abzugeben:

  1. AB Stapelmann & Bramey, Erfurt
  2. AB PAD, Weimar
  3. AB MK Architekten Ettlingen 
  4. AB Gelbricht, Sonneberg
  5. Arbeitsgemeinschaft IB Brösicke & Co./AB Gebhardt, Sonneberg   
  6. AB Otto & Zehner, Sonneberg

 

Die Teilnehmer des Preisgerichts

  • Herr Prof. Ulf. Hestermann, FH Erfurt
  • Herr Konrad Ballheim, Thüringer Innenministerium
  • Herr Jens-Uwe Blask, Stadtratsvorsitzender der Stadt Sonneberg
  • Herr Jens Müller, Evangelischen Landeskirche Thüringen
  • Herr Günther Kreis, Pfarrer Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Sonneberg
  • Frau Bürgermeisterin Sibylle Abel
  • Herr Dr. Heiko Voigt, Hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Sonneberg  

haben am 22. Mai 2006 gemäß den Grundsätzen und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens in nicht öffentlicher Sitzung die eingereichten sechs Entwürfe beurteilt.

Im Ergebnis hat die Jury der Arbeit des Planungsbüros Otto & Zehner Planungs- GmbH, Sonneberg den 1. Preis zugesprochen. Den 2. Preis erzielte die Arbeit des Büros PAD Architekten - Thomas Freytag, Olaf Baum, Matthias Leesch, Weimar. Der 3. Preis wurde der Arbeitsgemeinschaft Brösicke & Co./Gebhardt Ingenieurbüro Brösicke & Co. aus Sonneberg und Prof. R. Gebhardt, Kleinostheim verliehen.

Das Preisgericht hat dem Auslober empfohlen, die Arbeit mit dem 1. Preis für die weitere Bearbeitung zu beauftragen. Das Wettbewerbsergebnis dient somit als Grundlage für die weiteren Planungsschritte und die notwendige Abstimmung mit den verschiedenen Fördermittelgebern.